Will man heute bei MINI-Regatten ein gewichtiges Wort mitreden, kommt man mit der Bootswahl in echte Entscheidungskonflikte. Einerseits ist natürlich die technische Ausstattung eines Prototypen mit Schwenkkiel, drehbare Masten, Wasserbalast und einiges mehr für einen begeisterten Technik-Freak eine echte Herausforderung. Zum Anderen muss man sich natürlich, wie immer bei Segelprojekten, viele Gedanken um Budget und Ziel seines Engagements machen.
Die Wahl fällt dann sehr schnell auf die etwas 'solider' ausgestatteten Serientypen:
Kein Kohlefaser, Alu-Mast und Fix-Kiel machen das Boot zumindest finanziell um einiges attraktiver und dennoch nicht minder spektakulär. Die heutigen Serienbauten stehen denen der Prototypen hinsichtlich Segeleigenschaften und Leistungspotential nur unwesentlich nach.
Das Ergebnis der Mini-Transat 2005, in der das erste Serienboot des Belgiers Peter Laureyssens mit 6,1 Knoten Durchschnitt über 3500 Meilen nur wenig hinter den ersten Protos von Alex Pella Corentin Douguet gelegen ist, belegt die eindrucksvollen Leistungsdaten der MINIs.
Nun, nach zwei Test-Regatten im Mittelmeer auf der POGO2 mit Alexis HUPIN und in der Biskaya mit der Ginto von Jaques VALENTE ist diese Entscheidung gereift. In Anbetracht dessen, dass in Deutschland keine Boote dieser Klasse gebaut werden (noch nicht???), ist die Wahl nach einigem hin und her letztlich auf ein französisches Boot gefallen...
eine TIPTOP des französischen Yacht-Designers »»Sam Manuard.